Aktuelles

MONTAG – Raus ins Freie, Bewegung, Gemeinschaft, frische Luft, spontane Erlebnisse in der Natur – staunen, beobachten, angreifen, riechen…, geführte Gruppenspiele.

DIENSTAG – Brotbacken mit Kindern / mit Getreide aus der Heimatgemeinde; Kleingruppentätigkeiten oder Partnerspiele, für sich allein sein dürfen,

MITTWOCH – Ausflugtag von Kleingruppen: Fixe Termine:
Turnen im Turnsaal der NMS/ Besuch der Familienwerkstatt in Gleisdorf/ Radltag/ mit Bus zum Park in Gleisdorf/ Besuche bei Bauernhöfen und Betrieben/ Müllsammeln; Diese Unternehmungen sind für uns deshalb so wichtig, da die virtuelle Welt im Kleinkindalter immer mehr Einzug hält. Das Kind befindet sich in seiner Entwicklung in einer sehr ausgeprägten Phantasiewelt. Daher ist es oft nicht so einfach, sich im wirklichen Leben orientieren zu können. Erlebnisse in der Realität zu schaffen, ist uns ein großes Anliegen.

DONNERSTAG – Präsentation: Die Kinder sind eingeladen in die Mitte der Gruppe zu kommen, um sich selbst oder ihre kreativen
Arbeiten zu präsentieren. Hier unterstützen wir die Stärkung der ICH-Kompetenzen. Ich kann etwas bewirken, ich kann mich mitteilen, ich werde gehört, Ich entscheide, ob ich mitmache oder nicht, Ich höre zu, Ich warte…

FREITAG – Morgenkreis/ Geburtstagsfeier einmal im Monat (für die Monatskinder); Kleingruppen; GEMEINSAMES Kochen mit Kindern

                                                                                     2. SEMESTER
Die Kinder lieben es, gruppenführende Tätigkeiten zu übernehmen. Sie schlüpfen in die Rolle der Pädagoginnen und leiten sprachlich an. Es freut uns, wie gerne die übrigen Kinder die neuen Führungsrollen annehmen und akzeptieren. Der Rollentausch ist eine sehr wertvolle Erfahrung für die Kinder.

Was passiert in den Kleingruppen?
Sport, Bewegung, Yoga und Stille, Achtsamkeitsübungen, Geschichten, Lieder, Forschen, Experimentieren, Handarbeit…
In der Handarbeit steckt nicht nur sehr viel Kreativität, sondern auch Selbstwirksamkeit – „Das hab ich gemacht!“– vorausgesetzt das Kind bekommt Arbeitsaufträge, die seiner Entwicklung und seinen Fähigkeiten entsprechen.

Wir Bunte Knöpfe – offenes Haus – was bedeutet das?
Wir haben keine einzelnen Gruppenräume. Das gesamte Haus ist frei zugänglich für alle Kinder. Daher braucht es wenige, aber doch ganz klareRegeln, die eingehalten werden müssen. Kinder sind dabei sehr genau und ermahnen sich gegenseitig. Innerhalb dieser Regeln dürfen die Kinder selbstbestimmt ihren Tätigkeiten nachgehen. Für Kinder, die sich nicht zurechtfinden, sind wir gerne da, um sie zu begleiten und anzuleiten. So entsteht ein angenehmes Miteinander von selbstständigem Tun und einander Helfen. Kinder üben Erlerntes, entdecken, was sie noch nicht können und erforschen Neues.

Wenn du mehr wissen möchtest, schau vorbei, wir freuen uns!


Jahresschwerpunkt 2019  „ERDE“

„Wir müssen unsere Kinder lehren,
die Erde zu riechen,
den Regen zu kosten,
den Wind zu berühren,
die Dinge wachsen zu sehen,
den Sonnenaufgang zu hören
und sich darum zu kümmern.“

Quelle unbekannt

Die ERDE – unser Planet.

Die Erde – die Bodenschicht, welche Pflanzen,
Tiere und Menschen nährt.
War die fruchtbare Erde schon immer da?
Welche Bodenbeschaffenheiten gibt es?
Gibt es die Möglichkeit Erde herzustellen?

KOMPOSTIEREN
Wir haben im Kindergarten einen Kompost aufgesetzt. Zuerst bauten die Kinder den Holzraster zusammen. Wir haben Blätter im Wald gesammelt und in Säcken getragen. Kinder haben von zuhause Grünabfall vom Garten mitgebracht. Einiges an Material gibt es in unserem eigenen Garten. Vor allem dünne Äste konnten wir gemeinsam von unseren Büschen schneiden. Unser Fachmann Kober Wolfgang hat einen Hexler mitgebracht. Im Nu waren unsere Äste klein.
Strohballen, Kuhmist, Steinmehl, 1 Kübel fertiger Kompost. Alles wurde sorgfältig vermischt aufgeschichtet. Wie bei jeder Arbeit ist das Saubermachen wichtig.
Wer Fragen hat wie Kompostieren funktioniert, der ist bei unseren Kindern richtig.
Dieses gemeinsame Erlebnis, diese gemeinsame Arbeit stärkt die Gemeinschaft und bildet eine gute Basis für das Fachwissen, welches später noch kommen wird.

Mein Einfluss an die Welt…
…erlaube Dir…Gedanken…

Ökonomie
das wirtschaftliche System eines Landes
Ökologie
das System der ungestörten, wechselseitigen Beziehungen der Lebewesen zueinander und zu ihrer Umwelt.
Regionalität
St.Margarethen und Umgebung
Achtsamkeit und Wertschätzung
Mensch und Tier/ Natur/ Mutter Erde
Soziale Kontakte
Familie/Freunde/Gemeinschaften
Spiritualität
Spiritualität erkennt man nicht daran, wie wir über Gott sprechen, sondern wie wir über die Welt reden und in ihr handeln.
Warum bin ich da? Wie will ich leben? Was ist gut?

Ich allein entscheide täglich, ob Ich meinem Tag fröhlich begegne oder anders.
Ich allein entscheide täglich, was ich kaufe/ wo ich kaufe/ wie viel ich kaufe.
Ich allein entscheide täglich, was ich esse/ wo ich esse/ wie ich esse/ wie viel ich esse.

      „Ich bin der/die GestalterIn meines Lebens!
               „LEBE oder du wirst gelebt!“


Die Welt ist ein Geschenk an uns Menschen.

  1. Die Welt ist ein Geschenk Gottes an den Menschen, der in diese Welt hineingeboren und sie wieder verlassen muss:
    Wir sind Gäste auf dieser Erde.
  2. Die Welt ist ein sensibler Organismus, wie ein Subjekt, aber kein Objekt.
  3. Die Welt ist ein Netzwerk des Lebendigen und der Mensch ist ein Teil von der Welt.
  4. Alles Leben und die Welt gehören zusammen und sind voneinander abhängig.

Jede Handlung hat Konsequenzen für alles Leben